Neuigkeiten

NEWS vom 15. Juni 2018:

Am Freitag den 15.06.2018 wurde das neue Betreuungszentrum in Hörbranz offiziell eröffnet und an seine neuen Bewohner übergeben.

 

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit mit verlässlichen und kompetenten Baupartnern und einer Bausumme von rund 5,5 Millionen Euro kann die Gemeinde Hörbranz und ihr Bürgermeister Karl Hehle stolz auf das neue Betreuungszentrum im Dorfkern sein. Das Gemeinschaftsprojekt zwischen Gemeinde und Vogewosi soll die soziale Gemeinschaft im Ort weiter fördern. Es stehen 16 neue Wohnungen, entweder als Zwei- oder Dreizimmerausführungen, bereit, in denen aktive und hilfsbereite Nachbarschaft gemeinsam ge- und erlebt werden kann. Wie Alexander Pixner von der Vogewosi ausführte bietet das nachhaltige Passivhaus mit niedrigstem Energieaufwand in Zukunft ein gemeinsames Zuhause für die älteren Leiblachtaler Bürgerinnen und Bürger. Selbständig betreubare Wohnungen, eine betreute Wohngruppe, ein Pflegeheim und neue, attraktive Räumlichkeiten sowie Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialeinrichtungen finden Platz in dem modern gestalteten und heimeligen Anbau. Architekt Dietmar Walser ist es gelungen ein „Daheim statt Heim“ zu schaffen. Durch das ganze Haus flutet Tageslicht, helle und durchdachte Räume warten auf ihre Besucher und der große Gemeinschaftsraum, der für alle erreichbar ist, lädt zum Verweilen ein. Ein neu angelegter Park mit den ersten Bewegungseinrichtungen regt zu Spaziergängen im freien an. Der große Innenhof als gemeinsamer Treffpunkt für Begegnungen verspricht aber auch Ruhe und vermittelt Geborgenheit.

Zum Eröffnungsnachmittag konnte Bürgermeister Karl Hehle Landesrätin Katharina Wiesflecker, seine Amtskollegen Wolfgang Langes aus Hohenweiler, Michael Simma aus Lochau, Georg Bantel aus Möggers, Architekt Dietmar Walser, Sprecher der Sozialeinrichtungen Franco Luchetta, Gemeindevertreter, Bewohner und zahlreiche Interessierte begrüßen. Katharina Wiesflecker als Vertreterin des Landes Vorarlberg zeigte sich erfreut über den Betreuungszuwachs und dankte allen Verantwortlichen für ihr Engagement. Gerade in Zukunft werden Pflege und Betreuung ein immer größer werdendes Thema unserer Gesellschaft sein.

Durch den Nachmittag im Innenhof führte gekonnt die junge Moderatorin Annabelle Filler (Schülerin aus Hörbranz). Der Musikverein Hörbranz begleitete die Veranstaltung musikalisch. Neben der Besichtigung des Hauses konnten sich die Besucher beim Krankenpflegeverein den Blutdruck und den Zuckerspiegel messen lassen, im Sozialsprengel wurde eine Fotoausstellung „Alles geht so schnell“ zum Thema Demenz präsentiert, das Sozialzentrum versorgt die Besucher mit Kaffee und Kuchen und der Kneippverein war mit einem Informationsstand vor Ort. Der Kolibri Eiswagen sorgte für leckere Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen, beim Barista Kaffeewagen konnten Kaffeespezialitäten verkostet werden. Gesegnet wurde das neue Daheim durch Pater Wolfgang vom Salvatorkloster.

Bürgermeister Karl Hehle dankte in seiner Rede allen Ideengebern, Helfern, Planern, allen Baufirmen mit ihren Mitarbeitern, allen Stellen für ihre Förderungen und Unterstützung. Seinen Dank sprach er aber auch allen Betreuerinnen und Betreuern aus, die rund um die Uhr für ihre Mitmenschen da sind und das Betreuungszentrum „Mitanand“ zum „Daheim statt Heim“ machen.

Bericht: Christian Fetz

NEWS vom 31. Dezember 2017:

Zertifikat: Ökologie und Nachhaltigkeit

 

Ein Unternehmen produziert Müll, verbraucht Energie und benötigt natürliche Ressourcen. Unserer Ansicht nach können wir genauso einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz und ökologischer Nachhaltigkeit leisten, indem wir mit gutem Beispiel voran gehen und so eine Vorbildfunktion einnehmen. Daher probieren wir als öffentliche Institution mit unserem TUN einen Beitrag diesbezüglich zu leisten.

Euer Josefsheim-Team

NEWS vom 5. Dezember 2016:

Auszeichnung für das Sozialzentrum Josefsheim

 

Am Rand der Gesellschaft wird der Gesellschaft selbst der Spiegel vorgehalten. Und dieses Spiegelbild ist einem Kaleidoskop nicht unähnlich. Behinderung, ethnische Zugehörigkeit, Armut, Kinderreichtum, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und vieles mehr offenbaren hier die „Buntheit“ und Vielfalt der sozialen Widersprüche und Herausforderungen.

 

Es sind folglich die Menschen am Rande der Gesellschaft, die über die Qualität der Lebensbedingungen Auskunft geben. Wo wird abgegrenzt und wo werden Barrieren überbrückt.

Erst die Arbeit legitimierte die Zugehörigkeit zur bürgerlichen Gesellschaft.

INKLUSIONSFREUNDLICHER BETRIEB

 

Heuer wurden im Rahmen der Kampagne „Chancen leben" erstmals Unternehmen ausgezeichnet, die sich aktiv um Inklusion verdient machen.

Welche Betriebe konnten sich um die Auszeichnung bewerben?

• Betriebe, die Menschen mit Behinderung anstellen (mit Assistenz, mit Mentor oder  

   eigenständig)

 

Die Auszeichnung erhielten all jene Betriebe, unabhängig der MitarbeiterInnenanzahl, der Anzahl der Arbeitsstunden sowie der Entlohnung, die Menschen mit stärkerer Behinderung/hoher Leistungsminderung beschäftigen und die folgende Voraussetzungen erfüllten:

 

• Soziale Teilhabe für Menschen
• Möglichkeit für Menschen mit Behinderung mit anderen MitarbeiterInnen und Kunden  

   in Kontakt zu sein
• Berücksichtigung des wirtschaftlichen Faktors (Mehrwert für Unternehmen)

 

Die Entscheidung über die Auszeichnung wurde von einem Fachbeirat im Dezember 2016 gefällt.

 

Am 5. Dezember 2016 wurde feierlich der Sozialzentrum Josefsheim Betriebs- GmbH von der Vorarlberger Landesregierung die Auszeichnung „Ausgezeichneter inklusionsfreundlicher Betrieb“ verliehen     

von links nach rechts: Landesrat Dr. Christian Bernhard und Franco Luchetta

  • Facebook Social Icon

© 2019 by Sozialzentrum Josefsheim Betriebs- GmbH